Zielwerte variieren: Wohnzimmer profitieren von moderater Dämpfung, Studios brauchen deutlich kürzere Zeiten. Messen Sie mit gepulstem Rauschen oder Impulsantworten und optimieren Sie Verteilung sowie Dicke der Absorber. Große, harte Flächen entschärfen Sie mit Deckeninseln und Teppichen. Achten Sie auf ausgewogene Dämpfung, damit Räume lebendig bleiben und Sprache nicht dumpf, sondern angenehm präsent klingt.
Ein wanderndes Ohr verrät viel: Lauschen Sie an Sockeln, Steckdosen und Fensterlaibungen. Mit Rauch, Taschenlampe oder Infrarotkamera entdecken Sie Leckagen und Hohlräume. Klopftests zeigen Resonanzen, ein provisorischer Sandbeutel entlarvt vibrierende Bauteile. Notieren Sie Beobachtungen, priorisieren Sie systematisch und lösen Sie Ursachen vor Symptomen. So investieren Sie dort, wo jeder Handgriff maximalen akustischen Nutzen bringt.
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